VG-Wort fordert Rückzahlungen in Millionenhöhe

martin vogel gegendarstellung faz

Der Bundesgerichtshof (Verlegeranteil – I ZR 198/13) hatte am 21.4.2016 entschieden, dass die Erlöse aus gesetzlichen Vergütungsansprüchen ausschließlich den Urhebern zusteht, nicht den Verlagen. Eine Abtretung dieser Ansprüche ist erst nach Entstehung der Ansprüche – nicht schon mit Veröffentlichung / Anmeldung des Werks – möglich.

Die VG Wort fordert je nach Verlagsgröße zwischen 15.000 und knapp unter einer Million Euro an unrechtmäßig an Verlage ausgeschüttete Erlöse zurück (vgl. Mitteilung des Börsenblatts).

Wer in den letzten Jahren keine Rückstellungen gebildet hat, dem drohen Zahlungsschwierigkeiten, wenn die VG Wort keine Ratenzahlung zulässt.